zuVIERT - Malerei

Veranstalter: Sönke-Nissen-Park Stiftung und Kunstverein Glinde e.V.
Kontakt: Email: kunstverein@kvglinde.de
Kunstverein: Web: www.kvglinde.de
Aussteller: Dagmar Gerlach, Stella de Kohler, Ute Manaloudakis und Henriette Simon - alle Berlin
Ausstellungsdauer: 5.08.2019 bis zum 28.09.2019
Öffnungszeiten: Mo.-Do. 9-12 Uhr, Mo.+ Mi. 14-16 Uhr, Di.+ Do. 14-17 Uhr
   

Gezeigt wird die ausdrucksstarke Malerei von vier beachtenswerten Künstlerinnen, die mit ihren Arbeiten hochpräsent in der anspruchsvollen Berliner Galerienlandschaft sind und darüber hinaus deutschlandweit und international in Kunsthäusern, -vereinen und Galerien vertreten sind.

Die Künstlerinnen-Gruppe „zuVIERT„ gehören die Künstlerinnen Dagmar Gerlach, Stella de Kohler, Ute Manaloudakis und Henriette Simon an. Im Jahr 2014 fanden sich diese vier Berliner Kunstmalerinnen zur festen Künstlergruppe „zuVIERT" zusammen.  Seitdem stellen die Vier gemeinsam in vielen verschiedenen namhaften Galerien und auf Messen sowohl in Berlin als auch in anderen deutschen Städten aus.

Jede der vier Berliner Künstlerinnen kann auf ein fundiertes Fachstudium der bildenden Kunst verweisen. Jedes Gruppenmitglied stellte neben den Gemeinschaftsausstellungen in eigenen Einzelausstellungen auch in Galerien anderer europäischen Städten – wie z.B. in Wien, Paris, Monaco - aus.
Das Erscheinungsbild der Künstlerinnengruppe „zuVIERT" ergänzt und stärkt jedes Mitglied mit seinem persönlichen ausdrucksstarken Malstil und erhält daneben gleichzeitig Raum und Dominanz für die eigene Präsenz. „zuVIERT" zeichnet sich somit durch Vielfältigkeit, gepaart mit Individualität, aus.

Die Besucher der Kunstausstellung „zuVIERT" dürfen sich auf eine spannende, mitreißende und vielseitige Gemäldepräsentation von vier außergewöhnlich begabten Berliner Künstlerinnen freuen.

Berliner Kunst im Glinder Gutshaus – ein absolutes Kunst-Highlight mitten im Sommer 2019!

Dagmar Gerlach

In die innere Welt ihrer Bilder dringt nur ein, wer das akzeptiert, was ihr Auge sieht und wer in der Malerei das Imaginäre, Weiche und Zärtliche unter der Oberfläche bevorzugt.
Die gebürtige Berlinerin absolvierte eine Ausbildung zur Grafik-Designerin im Lette Verein und ist seit 1979 – mit einer kurzen Unterbrechung nach Geburt ihrer Tochter in 1996 – in der Berliner Kunstszene aktiv.  In der Zeit von 2004 bis 2017 ist Dagmar Gerlach ständig in Paris. Sie wohnt im 18. Arrondissement direkt hinter dem Butte, Rue Custin, Rue Caulaincourt etc. und erliegt seitdem dem Charme des Ortes in  Montmartre und dessen Straßen. Sie nutzte ihre Aufenthalte in der französischen Hauptstadt zur Neuorientierung ihrer Interessen und ihres Lebens.

Ihre Malerei ist in dieser Zeit in Pariser Galerien wie Galerie 3F, Montmartre, und Galerie du Marais, Place des Vosges, zu sehen. Dagmar Gerlachs Malerei hat als immer wiederkehrendes Motiv Impressionen aus der Stadt Paris; Impressionen der besonderen Art. Diese Werke sind sehr häufig schwarz-weiß gehalten und ziehen ihren Betrachter auf großartige Weise förmlich in den charmanten Bann der großen französischen Metropole.

Für die Ausstellung im Gutshaus Glinde hat Dagmar Gerlach auch farbige Arbeiten mit Stadtimpressionen aus Norddeutschland vorgesehen.

 

Stella de Kohler - [Mary Stella Barriga de Kohler]

wurde in Bogotá / Kolumbien geboren. Heute lebt und arbeitet die Künstlerin Stella de Kohler in Berlin. Sie hat zahlreiche Ausstellungen in Deutschland ausgerichtet und an anderen teilgenommen. Stella de Kohler entwickelt ihre Arbeiten im regen künstlerischen Lehrbetrieb. Ihre Fachausbildung absolvierte die Künstlerin bei Professor Hans Schiller.
Die Malerei Stella de Kohlers zeigt eine Synästhesie der Sinne, aus der sie entsteht. So wie die Kunstmalerin die Welt erlebt, so erlebt der Betrachter ihre Werke.

 

Ute Manoloudakis

absolvierte eine Ausbildung in Tanz und Malerei. Sie studierte Malerei und Grafik bei Professor Hand Schiller in Berlin. Ute Manoloudakis ist Gründerin des Vivace Tanzstudios in Berlin, dessen Leiterin von 1995 bis 2011 sie war. Sie lebt und arbeitet in Berlin und Potsdam. Die Künstlerin  kann seit 2005 auf eine beachtliche Zahl von Ausstellungen im Inland sowie Ausstellungsbeteiligungen  im europäischen Ausland verweisen.
Ute Manoloudakis taucht in ihrer Malerei die Landschaft, die idyllischen Blicke an Ufern der Seen und am Rand der Wälder in liebliche, kontrastreiche und auch expressive Farben. Die Künstlerin sucht die Schönheit der Umgebung mit der Seele und inszeniert sie romantisch.

 

Henriette Simon

wurde 1951 in Berlin geboren und wuchs in Deutschland und den USA auf. 1980 lernt Henriette Simon in New York den Künstler Franklin Alexander kennen, der sie in die impulsive New Yorker Künstlerszene einführt. An der State University of Albany / New York studiert Henriette Simon Freie Malerei und nimmt an den Sommercamps der Künstler in Woodstock teil. 1983 zieht es die Kunstmalerin nach Berlin, wo sie an der Hochschule der Künste bei F.C. Bernstein Kunstpädagogik und bei Professor Hartmut Friedrich Malerei studiert.

Die Wunder der Natur aus der Sicht einer Staunenden und Genießenden, die Lust am Arbeiten mit verschiedenen Materialien und die Liebe zu Mythen gepaart mit einer großen Portion Phantasie, ergeben die zweifellos eindrucksvoll gelungene Mischung, die den Kunstwerken  Henriette Simons ihre Anziehungskraft verleihen.
Im Gutshaus Glinde präsentiert die Berlinerin Arbeiten, die Einblicke in ihre Studienreise „Andalusien im Winter“ geben. Die grandiose Sierra Nevada, menschenleere karge Landschaften und Strände, die kitschigsten Sonnenuntergänge genauso wie die heftigen Winterstürme – sie bilden einen Teil der Motive. Die wunderbaren Landschaften sind teilweise in Acryl festgehalten. In Materialbildern aus Sand und Pigmenten wird Henriette Simon die Kargheit der Landschaft in besonderem Maße sicht- und fühlbar überbracht.
Dazu erklärt die Künstlerin: „Meist arbeite ich eine Vielzahl verschiedener Materialien in meine Bilder ein, reine Pigmente als Farbkörper, pulvrig und körnig, Acryl und partiell auch Öl werden mit ungewöhnlichen Materialien wie Sand, Asche, Kohle, Kreide auf den verschiedensten Malgründen kombiniert. In der aktuellen Serie von Sandbildern lasse ich z.B. reliefartige Strukturen entstehen, indem Sand in Verbindung mit Pigmenten auf der Leinwand dauerhaft fixiert wird und sich die Arbeiten so zu Wandobjekten entwickeln".

Nächste Kunst-im-Gutshaus Ausstellung

Aussteller: Ulla Kutter-Christoph, Hamburg - Malerei
Vernissage: Dienstag, 1. Oktober um 19:30 Uhr
Dauer: bis 1. Dezember 2019